Eines der bedeutendsten und magischsten Wallfahrtsheiligtümer Galiciens. Ein Sprichwort sagt: «A San Andrés de Teixido vai de morto quen non foi de vivo». An den Klippen bei Cedeira gelegen, verbindet es seit dem Mittelalter christliche Frömmigkeit mit uralten Traditionen.
Der magischste Wallfahrtsort Galiciens, hoch über den Klippen der Capelada. Der Spruch sagt: «Nach San Andrés de Teixido geht tot, wer nicht lebend ging». Die Tradition verlangt, kein Tier auf dem Weg zu töten — es könnten Seelen auf Wallfahrt sein — und ein Zweiglein herba de namorar mitzunehmen. Viele Pilger erreichen ihn zu Fuß: es gibt einen traditionellen Wanderweg von rund 50 km ab Ferrol, über Narón, Valdoviño und Cedeira.
Praktische Infos
Eintritt: Kostenlos (Wallfahrtsort).
Anfahrt: Mit dem Auto von Cedeira, etwa 25 min über eine ausgeschilderte Straße. Im Dorf: die Kirche, der Dreiröhrenbrunnen und das „Liebeskraut“.
Parken: Kostenloser Bereich kurz vor dem Dorf, klein: am besten früh kommen.
Wallfahrt: Die große Romería ist am 8. September (Messe und Prozession); an diesem Tag ist es sehr voll und die Anfahrt mit dem Auto schwierig — früh kommen.
Tradition: Ein Sprichwort sagt: «vai de morto quen non foi de vivo» (wer zu Lebzeiten nicht kam, kommt als Toter). Frömmigkeit vermischt sich mit uralten Glaubensvorstellungen.